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Über
Manuel Piechulek

Hey, ich bin Manuel, Gründer von Mechanic Pulse.

 

Mir ist schon früh aufgefallen, dass etwas mit der Art, wie Menschen über ihren Körper denken, nicht stimmt. 

 

Ich habe beobachtet, wie selbstverständlich körperliche Beschwerden für viele Menschen, mich inklusive, waren: Beim Fußball hatten die Leute Knieprobleme, beim Schwimmen Schulterschmerzen und in der Schule klagten viele über Rücken-, Nacken-, und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit oder Schlafprobleme.

 

Das Merkwürdige war nicht nur, dass so viele Menschen Beschwerden hatten – das Merkwürdige war auch, dass es kaum jemand wirklich hinterfragt hat. Schmerzen sind in unserer Gesellschaft so normal geworden, dass kaum jemand hinterfragt, warum eigentlich so viele Menschen damit leben.

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"Ich wusste: Das kann und darf nicht normal sein."

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Auch in meinem privaten Umfeld waren Schmerzen nichts Außergewöhnliches.

 

Meine Mutter ging wegen ihrer Hüftprobleme oft humpelnd zur Arbeit. Mein Vater hatte Schulterprobleme und musste operiert werden.

 

Auch ich hatte beim Schwimm-Training starke Schulterschmerzen, und bekam irgendwann Angst, auch eine Schulter-OP zu brauchen. Später bei der Arbeit kamen brennende Rückenschmerzen dazu. 

 

Besonders dieser brennende Schmerz neben dem linken Schulterblatt wurde irgendwann so präsent, dass ich bei der Arbeit immer wieder Pausen machen musste, mich auf den Boden gelegt und mich gedehnt habe, nur um das nächste Training zu überstehen. 

 

Ich wusste: Das kann und darf nicht normal sein.

Aus dieser Überzeugung heraus begann ich mein Studium für Sportwissenschaften an einer Privatuniversität.

 

Für mich war klar: Sport, Training und Bewegung müssen die Lösung sein. 

 

Ich beschäftigte mich intensiv mit Krafttraining, Mobilität, Reha, funktionellen Bewegungen und verschiedenen Ansätzen aus der Praxis und arbeitete damals als EMS-Trainer. Ich wollte Menschen dabei helfen, Muskeln aufzubauen, fitter zu werden und sich besser zu fühlen.

 

Doch je tiefer ich in die Welt des Fitness-Trainings eintauchte, desto größer wurde der Widerspruch. 

 

Selbst im Sportstudium hatten viele junge, aktive Menschen Schmerzen, Verletzungen oder Operationen hinter sich. Und auch ich selbst merkte, dass die dort gelehrten Praktiken meine Schulterschmerzen und Rückenverspannungen nicht lösten, sondern teilweise sogar verstärkten. 

 

Die einfache Formel „mehr Muskeln und mehr Bewegung gleich weniger Schmerzen“ ergab für mich immer weniger Sinn.

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Also begann ich, selbst zu forschen.

 

Ich hab Jahre damit verbracht, den menschlichen Körper zu studieren. Ich habe tausende von Euros in Kurse und Fortbildungen investiert, hab mein eigenes Training hinterfragt und begonnen, eine komplett neue Sichtweise auf den Körper zu entwickeln. 

 

Der entscheidende Wendepunkt kam, als ich Folgendes verstand: 

 

Jedes Lebewesen auf diesem Planeten bewegt sich so, wie es evolutionär dafür entwickelt wurde. Der Hund läuft auf vier Beinen. Der Vogel fliegt. Der Affe schwingt sich von Ast zu Ast. 

 

Und der Mensch? Er steht aufrecht und bewegt sich auf zwei Beinen fort.

 

Der menschliche Körper ist über Jahrtausende hinweg für vier grundlegende Bewegungen entwickelt worden:

 

Stehen. Gehen. Rennen. Werfen.

 

Das ist das Ergebnis von mehr als zwei Millionen Jahren Entwicklung.

 

Was passiert nun, wenn ein Mensch diese natürlichen Bewegungsmuster verlernt? Wenn er acht Stunden am Tag sitzt, sich kaum bewegt und monotone Belastungen auf seinen Körper einwirken?

 

Sein Körper passt sich an. Er entwickelt Fehlstellungen. Kompensationen. Falsche Spannungsmuster. Und irgendwann Schmerzen. Schmerzen sind in diesem Kontext nichts als ein Warnsignal Deines Körpers.

 

Dein Körper sagt Dir: Hier stimmt etwas nicht.

"Dein Körper sagt Dir:
Hier stimmt etwas nicht."

Ab diesem Moment begann ich den Körper nicht mehr nur als Ansammlung einzelner Muskeln, Gelenke und Schmerzpunkte zu betrachten, sondern als zusammenhängendes Bewegungssystem und hab angefangen körpermechanische Prinzipien praktisch zu testen:

 

Welche Fehlstellung zeigt ein Mensch?

Wo weicht er aus?

Wo fehlt Stabilität?

Wo entsteht zu viel Spannung?

Und welche Zusammenhänge können erklären, warum bestimmte Beschwerden immer wieder auftreten?

 

Genau dort wurde für mich der große Unterschied immer deutlicher.

Menschen brauchen nicht die nächste “Wunderübung”. Sie brauchen ein besseres Verständnis dafür, warum ihr Körper so reagiert, wie er reagiert. Sie brauchen eine klare Struktur, die ihnen hilft, ihre eigenen Muster zu erkennen und körpermechanische Prinzipien auf ihren Körper anzuwenden.

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Nachdem ich diese Prinzipien mittlerweile an hunderten Menschen mit Schmerzen erfolgreich angewendet habe, ist heute meine Mission, dieses Wissen weiterzugeben.

 

Ich möchte Menschen einen anderen Zugang zu ihrem Körper geben. Ein Verständnis dafür, warum Schmerzen entstehen und wie man Schritt für Schritt an den Mustern arbeitet, die den Körper immer wieder in Überlastung bringen.

Denn heute weiß ich:

Schmerzen sind nicht normal.

Sie wurden normalisiert.

 

Und ein schmerzfreies Leben sollte für jeden Menschen möglich sein.

"Ein schmerzfreies Leben sollte für jeden Menschen möglich sein."

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